Bosch, das deutsche Unternehmen, das in verschiedenen Segmenten tätig ist und laut Fortune zu den 80 größten Unternehmen der Welt zählt, hat bereits eine Partnerschaft mit IOTA auf der XDK-Hardware, einer Lösung im IoT für die Datenüberwachung und auch für die Datenübertragung angekündigt. Die Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC), die ihre erste Investition in Krypto-Assets tätigte, erwarb einen signifikanten Teil der IOTA.
Anfang der Woche gab Sarah Nizze, Marketingleiterin von Bosch, in den sozialen Netzwerken bekannt, dass das Unternehmen IOTA in seinem neuesten Autoprojekt implementiert.
Deploying #IOTA in autonomous cars – we give it a try at @BoschSI hackathon #BCX18! Join #TeamLars https://t.co/PQVx4KC7wD https://t.co/zkoRHZbcBG
— Sarah Nizze (@SarahNizze) 10. Februar 2018
Bosch sieht eine Reihe von Anwendungen für IOTA in einer Welt, in der Fahrzeuge autonom miteinander kommunizieren und verhandeln. Ein Beispiel dafür ist, wenn autonome Autos auf einer Straße gruppiert werden, um den Widerstand und damit den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Dies nennt mann Platooning, und kennt man bereits von professionellen Radfahrer und auch von Vögeln, um die Aerodynamik zu verbessern. Mit IOTA können die Autos, die untereinander kommunizieren die Vorteile des Platooning nutzen und Kraftstoff sparen, diese Art der Kommunikation kann über das Tangle-Netzwerk durchgeführt und bezahlt werden.
Bosch und Tesla
Im Juli des vergangenen Jahres berichtete die BBC, dass Bosch bekannt gab, dass sie mit der Firma des Entrepeneur Elon Musk, Tesla, zusammenarbeitet. Ziel ist es, Teslas Auto von Konkurrenten wie Uber und Google technologisch abzuheben. Der BBC-Journalist, Joe Miller, durfte eine Testfahrt mit dem neuesten Prototyp des Unternehmens, das mit Bosch-Software ausgestattet ist, durchführen. Das Unternehmen hofft, alle seine Autos in den nächsten fünf Jahren mit dieser Software zu versorgen. Es wurde nicht bestätigt, ob dieser Prototyp bereits eine Verbindung zum IOTA-Tangle Netzwerk hat.
Erst kürzlich kündigte cryptomoeda, eine Partnerschaft mit Taipei City, der Hauptstadt Taiwans, an, um SmartCities-Lösungen und ein Projekt zur Verbesserung der Stadt zu entwickeln. Das Startup-Unternehmen BiiLabs mit Sitz in Taipeh ist für die Implementierung der Lösungen über das Tangle-Netzwerk verantwortlich.
Der für die Informations- und Technologieabteilung zuständige Kommissar Wei-bin Lee bestätigte Coindesk’s Partnerschaft.
Dies ist die zweite offizielle Partnerschaft der IOTA mit Regierungen, zuvor wurde die Entwicklung einer Lösung für die Validierung von offiziellen Dokumenten mit der Stadt Haarlen in den Niederlanden angekündigt. Laut Bas de Boer, Innovationsmanager der Gemeinde Haarlem und Initiator des Projekts, wurde die Idee von Xurux und ICTU entwickelt.
In seinem offiziellen Blog kündigte er auch die Einführung eines großen Ökosystems für all jene an, die das Tangle-Netzwerk implementieren wollen. Das IOTA Ecosystem wird eine Plattform sein, um die Gemeinschaft von Entwicklern, Start-ups, u.a. aus der ganzen Welt, zu schützen. Das Ökosystem wird der Ort sein, an dem sich alle Beteiligten der IOTA-Gemeinschaft treffen, zusammenarbeiten, lernen, inspirieren und entwickeln können.”
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